Keine Sicherheits- Updates für Windows 7 ohne Virenschutz

Ein Rechner ohne aktuellen Virenschutz ist ein willkommenes Geschenk für jeden Hacker weltweit, ein absolutes "No- Go".
Microsoft setzt jetzt auf eine radikale Lösung:
Installationen von Windows 7 ohne ausreichenden Schutz erhalten künftig keine Sicherheits- Updates mehr.
Ältere Installationen wie Windows XP oder Windows Vista sollten Sie ohnehin aus Sicherheitsgründen nicht mehr nutzen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Handlungsbedarf besteht- wir von CSH beraten Sie gern- und Beratung ist bei uns immer kostenlos und ohne jede Verpflichtung.
Allerdings würden wir gerne für Sie tätig werden, bevor Ihr Rechner von Viren übernommen wurde....
Und denken Sie immer daran:
Daten rechtzeitig sichern!

Benutzerkonten unter Windows

Bei der Installation von Windows- gleich welcher Version wird immer ein Benutzerkonto angelegt, das bei Bedarf auch mit einem Passwort geschützt werden kann.
Bis Windows 7 war die Welt noch in Ordnung:
Das Konto wurde stets lokal, also auf dem betreffenden PC oder Notebook angelegt. Spätere Versionen verführen dazu, dieses Konto bei Microsoft anzulegen.
Wir suchen den Vorteil immer noch mit der Lupe....
Zunächst:
Konten in der 'Cloud' wie von Microsoft, Amazon, Google, Dropbox oder Strato haben sicher ihre Vorteile- Sichern Sie dort Daten, können Sie weltweit darauf zugreifen und sie sind dann auch noch an einem sicheren Ort, wenn der Rechner durch Diebstahl, Brand, Wasser oder Blitzschlag längst untergegangen ist.
Allerdings- ein Benutzerkonto auf Ihrem Rechner in der Cloud anzulegen hat einen entscheidenden Nachteil:
Sollten Sie ein Passwort eingerichtet haben und dieses vergessen, wie wir dies in einem aktuellen Fall hatten, sind sie auf das Goodwill von Microsoft angewiesen- und da kommunizieren Sie mit einem Rechner, der Ihnen eine Reihe von Fragen stellt, die Sie nur mit gut Glück zufriedenstellend beantworten können.
Da dieses dann auch noch das Administratorkonto, also das Konto mit den höchsten Zugriffsrechten ist, bleibt Ihnen dann nur die Möglichkeit, uns mit der Rettung Ihrer Daten und der Neuinstallation von Windows zu beauftragen.

Legen Sie also das Benutzerkonto lokal an. Danach ein zweites mit normalen Nutzerrechten, mit dem Sie üblicherweise arbeiten.
Sollten Sie jetzt Ihr Passwort verlieren, stellen wir es Ihnen in kürzester Zeit wieder her.

Und sollte das alles für Sie unverständlich sein- fragen Sie uns von CSH einfach, denn bei uns kostet Sie fragen nichts.

Fernwartung- Hilfe oder Geschäftsmodell?

Im Internet finden wir zunehmend Angebote, die sich an Verbraucher wenden und Hilfe bei Computer- Problemen mit Hilfe einer Fernwartungs- Software anbieten,
zumeist mit dem Namen der am weitest verbreiteten Software Teamviewer.

Zunächst, was ist der Teamviewer?
Teamviewer ist eine absolute Spitzen- Software, die es ermöglicht, aus der Ferne auf einen anderen PC zuzugreifen und ihn so zu steuern, als würde man direkt am Gerät sitzen. Damit ist es möglich, Fehler am PC zu erkennen und zu beseitigen, ohne dass der Spezialist anreisen muß.
Im gewerblichen Bereich, wo es bei komplizierten Branchenprogrammen auf schnelle Hilfe ankommt, ist dies eine Zeit und Geld sparende Serviceleistung. Die Grenze ist allerdings auch da erreicht, wo sich das Gerät nicht mehr mit dem Internet verbinden lässt.

Leider werden Programme für den Fernzugriff auch für kriminelle Zwecke verwendet- schauen Sie hier unsern Artikel "Betrüger geben sich als Microsoft- Mitarbeiter aus". Fazit hier: Geben Sie NIE Fremden Zugriff auf Ihren PC.

Anders sieht es aus bei durchaus legitimen Angeboten von Computer- Firmen an private Verbraucher. Dies wollen wir hier kurz erörtern.

Geschäftsmodell 1:
Eine Firma, die irgendwo in Deutschland ihre Heimat hat, bietet Ihre Hilfe regional an. Sie haben daher den Eindruck, es sei eine Firma aus Ihrer Gegend. Sie werden aufgefordert, nach dem Anruf eine Software zu laden, mit denen die Experten Ihren PC durchleuchten. Dafür wird zunächst ein Festbetrag für die erste Untersuchung fällig. Zieht sich das hin, wird nach Zeit abgerechnet. Kann das Problem so nicht gelöst werden, wird ein örtlicher Vertragspartner in Marsch gesetzt.
Unsere Meinung:
Sie fahren in jedem Fall günstiger, wenn Sie sich einen Partner Ihres Vertrauens in Ihrer Region wählen. Auch wenn dieser weniger bunte Bildchen auf seiner Homepage vorweist, er wird in jedem Fall effizienter arbeiten, als die Kollegen aus der Fernwartung.

Geschäftsmodell 2:
Eine Firma, die durchaus in Ihrer Region beheimatet ist, bietet Ihnen zum monatlichen Festpreis eine laufende Kontrolle ihres Rechners an. Zunächst ist gegen Service nichts einzuwenden, im gewerblichen Bereich nennen wir dieses einen Wartungsvertrag. Dieser hat durchaus seine Berechtigung, wenn der Ausfall der EDV auch Ausfall von Geld bedeutet.
Im privaten Bereich sehen wir das allerdings anders. Zunächst sind viele der angebotenen Serviceleistungen zwischen lächerlich und überflüssig anzusehen.
Mit den regelmäßigen Zahlungen haben Sie nach 2 Jahren einen neuen PC finanziert.
Wir raten Ihnen:

Sorgen Sie dafür, dass Ihr PC so eingestellt ist, dass regelmäßige Updates gezogen werden. Weiter sorgen Sie für eine gute und funktionierende Virenabwehr. Wenn Sie sich unsicher sind, schauen wir Ihr Gerät an und Sie haben Ruhe. Wenn Sie besonders vorsichtig sind, stellen Sie uns Ihr Gerät einmal im Jahr vor- das reicht.


 

Neue Betrugswelle

Betrüger geben sich als Microsoft- Mitarbeiter aus- wieder aktuell

Diese Betrugsmasche ist zwar schon mehrere Jahre alt, erlebt aber zur Zeit einen neuen Höhepunkt.

Abgebliche Microsoft- Mitarbeiter melden sich aus einem Service- Center in Indien und geben vor, dass Microsoft in letzter Zeit verstärkt Fehlermeldungen von Ihrem Computer erhält. Dies ist natürlich kompletter Unsinn. Zwar meldet Ihr Betriebssystem- sofern Sie dieses nicht ausdrücklich gesperrt haben- Fehler an Microsoft, die, da sie anonym erhoben werden, jedoch nie zu einem Anruf führen würden. Microsoft kontaktiert ohnehin keine Kunden ohne einen Auftrag.

Beenden Sie daher das Gespräch umgehend.

Im weiteren Verlauf würde Ihr Anrufer Sie dazu animieren, ihm per Teamviewer Zugriff auf Ihren PC zu geben. Teamviewer ist ein Programm, das von seriösen Firmen für die Fernwartung benutzt wird, in diesem Fall dient es den Betrügern dazu, Ihre Daten zu sperren und Ihnen vorzugaukeln, dass Ihr PC erhebliche Probleme hat. Weiter wird Ihnen erzählt, dass Ihre Microsoft- Lizenzen abgelaufen sind und erneuert werden müssen. Auch dies ist natürlich Unsinn, da diese Lizenzen dauerhaft gültig sind. Anschließend kommt der Anrufer zum Kern und bittet um Ihre Kreditkartennummer oder um eine Überweisung per Western Union. Sollten Sie dieser Bitte nicht nachkommen, bleiben Ihre Daten gesperrt und sind im schlimmsten Fall auch verloren. Einen Trojaner, also eine Schnüffel- Software wird er Ihnen ziemlich sicher auch noch hinterlassen.

Fazit:
Geben Sie keinem Unbekannten Zugriff auf Ihren PC, nennen Sie keine Kreditkartennummern und tätigen Sie keine Zahlungen an Western Union.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie kostenlos, machen Ihren PC sicher und schützen Ihre Daten.


 

Apps für den Urlaub

Apps, also Programme für Smartphone und Tablet- Computer gibt es im Überfluss, meist kostenlos.
Nicht alles ist sinnvoll, aber einige sind im Urlaub besonders hilfreich.
Alle nachfolgend beschriebenen Programme haben wir getestet.

Navigation
Google Maps
ist ein vollwertiges Navigations-system mit dem Sie weltweit arbeiten können. Allerdings- und das ist der Nachteil im Ausland- die Karten werden bei Bedarf herunter geladen und das kostet Daten- Volumen. Zwar kann Maps beschränkt Karten auf dem Gerät speichern, aber dies ist auf Reisen weniger praktikabel. Zusätzlich wird noch- allerdings eher gering-fügig- Datenvolumen für die Verkehrsinformationen benötigt.
Ansonsten sind alle notwendigen Funktionen vorhanden. So können Sie ihre Position abspeichern, um im Fußgängermodus wieder zurück zu finden oder die Eingabe eines Stichwortes wie Tankstelle oder Restaurant liefert Ihnen eine Liste der nächstgelegen Einrich-tungen.
 
TomTom GO
ein Spitzensystem, allerdings kostenpflichtig (ca. 20 € pro Jahr). Hier laden Sie alle notwendigen Karten auf Ihr Gerät und sind dann unabhängig vom mobilen Internet, wobei Sie natürlich die Verkehrs-meldungen bei Bedarf frei schalten können.
Der Schieber auf der rechten Seite informiert Sie über Tankstellen auf der Strecke und zeigt Verkehrsbehinderungen rechtzeitig minutengenau an. Am Zielort erhalten Sie Informationen über die nächst gelegenen Parkmöglichkeiten.


 
Google Meine Tracks
basierend auf Google Maps zeichnen Sie Ihren Weg auf. Einerseits finden Sie so einfach zu Ihrem Ausgangspunkt zurück und haben andererseits eine Dokumentation mit Höhen- und Geschwindigkeits- Diagramm, zusätzlich auch statistische Werte.
My Car Locater free
ebenfalls basierend auf Google Maps.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug geparkt haben oder einen Rundgang beginnen, klicken Sie auf Park und Ihre Position wird gespeichert.
Die Funktion FindMe bringt Sie dann zum Aus- gangspunkt zurück.

Mobil im Urlaub

An alles gedacht, wenn Sie in den Urlaub fahren?

Von Vorteil wäre es, wenn Sie auch an Ihre Mobilgeräte denken. Smartphone und Tabletgeräte sind auch auf Reisen nützlich. Allerdings macht es Sinn, rechtzeitig einige Dinge zu regeln. Im weiteren beschreiben wir den Umgang mit Android- Geräten. Apple- Fans haben natürlich die gleichen Möglichkeiten.

Kümmern wir uns zunächst um unser Smartphone.
Innerhalb Deutschlands müssen wir uns keine Gedanken über Kosten machen- im Ausland schon, denn hier nutzen Sie die Dienste der dortigen Mobilfunkanbieter. Da diese ihren Aufwand in Rechnung stellen, fallen die so genannten Roaming- Gebühren an. Hier wieder unterscheiden wir 2 verschiedene Kategorien:
- mobiles Telefonieren und SMS
EU- weit wurden die teilweise recht phantasievollen Kosten zwar gedeckelt, trotzdem sollten Sie bei Ihrem Provider, also dem Lieferanten Ihres Telefon- Kärtchens, nachfragen, was Sie die Telefon- Minute im entsprechenden Land kostet und ob Ihr Provider "Urlaubspakete" anbietet. Da die Tarife meist undurchsichtig gestaltet sind, lohnt sich die Nachfrage bei der Telefon- Hotline. Denken Sie daran, auch wenn Sie angerufen werden fallen Kosten für Sie an.
Reisende auf Kreuzfahrschiffen sollten sich an Bord intensiv mit den Kosten auseinander setzen- hier kann es richtig teuer werden. Übrigens auch beim Bummel am Hafen, wenn Ihre Telefon sich versehentlich in das Bordnetz eines Dampfers einloggt.
Alternativ fördern Sie Ihre Erholung durch einen sparsamen Umgang mit Ihrem Gerät.
- mobiles Internet
Hier haben Sie die Möglichkeit, richtig Geld auszugeben. Die Abrechnung erfolgt hier nach Datenmenge, die Preise sind happig und niemand hat ein Gefühl für den tatsächlichen Verbrauch. Programm- Updates, Navigationssysteme auf der Grundlage von Google Maps oder intensive Nutzung der Internet- Recherche bescheren Ihnen Abrechnungen Ihres Providers, die Ihnen länger im Gedächtnis bleiben, als Ihre Urlaubserlebnisse.
Aber auch hier gibt es ein Gegenmittel: Rücksprache mit Ihrem Provider.
Unser Lieblings- Provider 1&1 bietet ein Surfpaket für 7 Tage und 150 MB Datenmenge in allen EU- Ländern für schlaffe 5 €. 150 MB sind zwar nicht viel, aber ausreichend für die automatischen Dialoge im Hintergrund, Besuch auf Wetter- und Infoseiten, WhatsApp und ab und zu einen Blick auf die aktuelle Landkarte.
Und dann kümmern Sie sich- sofern möglich- bei Ihrer Hotelbuchung darum, dass Sie WiFi, also WLAN auf dem Zimmer haben. Diese drahtlose Internetverbindung ist heute schon fast Standard, meist kostenlos, ab und zu mit vertretbaren Kosten. Und da holen Sie alles nach, was Sie sich tagsüber verkniffen haben. Wenn Sie sich hier die aktuelle Karte von Maps herunter laden, haben Sie auch tagsüber Zugriff auf die Karte ohne Datenverbrauch.

Kommen wir zum Tablet- Computer.
Nun, ein Tablet ist in erster Linie ein Smartphone mit großem Bildschirm- 10" Bildschirmdiagonale sollten es dann schon sein. Allerdings, meist ohne Telefonfunktion, das heißt, ein Telefon- Kärtchen lässt sich nur bei den teureren Geräte stecken. Verzichten Sie auf diesen Luxus, wenn Sie ein Smartphone haben und investieren Sie dafür lieber in eine stabile Schutzhülle und evtl. noch eine Bluetoth- Tastatur.
Was kann das Tablet dann mehr als Ihr Smartphone? Nichts, aber alles besser. Mit dem größeren Bildschirme lesen Sie bequem die Nachrichten oder Ihre Tageszeitung oder lassen sich über die Mediatheken der verschiedenen Fernsehsender die aktuellen Programme als Video ablaufen.
Natürlich- ohne Telefonkarte geht das nur über das Hotel- WLAN. Allerdings, Ihr Smartphone kann hier als Vermittler auftreten, indem es das Internet über die Telefonkarte besorgt und als WLAN- Sender an Ihr Tablet weiterleitet.
Kleiner Trick- nicht weitersagen:
Besorgen Sie sich einen Adapter für HDMI und ein Kabel. Meist haben Sie einen modernen Fernseher auf dem Zimmer, leider nur mit allen 36 türkischen Programmen- stöpseln Sie über besagte Schnittstelle ihr Tablet oder Smartphone an und genießen Sie die 20 Uhr- Nachrichten im - leicht verspäteten- Original. Sollten Sie die Nachrichten im Urlaub als destruktiv empfinden, stehen Ihnen über die Mediatheken alle verpassten Sendungen zur Verfügung; Spielfilme finden Sie über Maxdome gegen Bezahlung in ausreichender Menge.

Fehlt nur noch der Hinweis zur Stromversorgung:

Wenn Sie länger unterwegs sind, ohne die Möglichkeit zum Nachladen des Akkus, sollten Sie rechtzeitig Strom sparen: Schalten Sie WLAN und Bluetooth ab und vermeiden Sie GPS- Betrieb.
Da in den meisten Geräten die Akkus fest eingebaut sind, hilft auch kein Reserve- Akku weiter. Als Ersatz gibt es aber sogenannte Powerbanks, handliche Akkus, an denen Smartphones und Tablets mehrfach geladen werden können.

Über Nacht sollten dann alle Geräte an die Steckdose. Dumm nur, wenn das Hotelzimmer nur eine einzige aufweist. Besorgen Sie sich also im Baumarkt einen Euro- Dreifachstecker und ggf. einen länderspezifischen Adapter.

Alles klar? Wenn nicht, fragen Sie uns einfach.